Members

Chris "Howling" Birx [vocals]

chris@motorjesus.net

Andy Peters [guitar]

andy@motorjesus.net

Guido Reuss [guitar]

guido@motorjesus.net

Roman Jasiczak [bass]

roman@motorjesus.net

Oliver Beck [drums]

oliver@motorjesus.net

Presse & Downloads

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Motorjesus Bandinfo

Ein besseres Sinnbild für die Ambitionen der Mönchengladbacher Rockband Motorjesus als das Cover ihres neuesten Albums Wheels Of Purgatory, das am 10. Dezember 2010 über Drakkar/Sony veröffentlicht wird, kann es wohl kaum geben: Gottes Sohn mit Kippe im Mundwinkel und schwarzem Pontiac V8, der direkt aus der Hölle kommend gen Abenteuer braust. „Wir predigen den Rock´n`Roll“, erklärt Sänger Chris ´Howling` Birx und will eine solch feierliche Aussage ebenso augenzwinkernd verstanden wissen wie das feurige Artwork der Scheibe. Dass zu diesem offenkundigen Humor auch Rasanz und Spaß, Wildheit und Temperament, vor allem aber jede Menge Energie und ein goldenes Händchen für packende Kompositionen gehören, wird mit diesem Prachtwerk ebenso deutlich, wie zuvor mit den von der Presse gefeierten und vom Metal-Volk geliebten Heavy Rock-Alben Dirty Pounding Gasoline (2004, als The Shitheadz) und Deathrider (2006), die unzählige Shows nach sich zogen: von Jugendclub bis Konzerthalle, mit kleinen und großen Helden, von Motörhead bis Anthrax, von Volbeat bis Misfits, von Prong bis Hatesphere, von President Evil bis A.O.K. Nun also das neue Album Wheels of Purgatory – der Motorjesus gibt wieder Gas!

Es ist diese überaus gekonnte Mischung aus traditionellem Hardrock, bodenständigem Metal, je einer Prise Rock´n`Roll, auch mal 90er Grunge-Sound oder Stoner Rock, die Motorjesus auszeichnet. Eine Mixtur, die sich anno 2010 allerdings homogener und schlüssiger denn je darstellt. „Ich denke, dass Wheels Of Purgatory in seiner Gesamtheit besser als der Vorgänger klingt“, sagt Birx. „Auf Deathrider gab es zwar auch sehr gute Songs, aber für uns auch immer ein paar Schwachstellen. Diesmal knallt die Scheibe dagegen vom ersten bis zum letzten Ton. Das neue Album ist in sich stimmiger, was sicherlich auch daran liegt, dass wir stilistisch etwas back to the roots gehen.“ Die Gründe für diese Rückbesinnung sind schnell ausgemacht: Motorjesus haben nach einigen kurzzeitigen Besetzungswechseln in den Jahren 2008 und 2009 jetzt wieder ihr stärkstes Line-Up am Start. Was genau heißt das? Mit Ausnahme des neuen Bassisten Roman Jasiczak rockt die Gruppe wieder in der gleichen Konstellation wie zu Anfangstagen, also mit Chris Birx, den beiden Gitarristen Andy Peters und Guido Reuss sowie Schlagzeuger Oliver Beck. Diese Truppe ist perfekt eingespielt und sich in ihrer musikalischen Zielrichtung einig. Dennoch gab es keinen Masterplan für die aktuellen Songs: „Wir haben einfach angefangen, neue Nummern zu schreiben, ohne uns irgendwelche Gedanken über die Ausrichtung zu machen. Vielleicht liegt die große Homogenität des Materials auch daran, dass einige Stücke aus Jam-Sessions in unserem Proberaum entstanden sind.“

Aufgenommen wurde Wheels Of Purgatory dann zwischen Juli und September 2010 im Mönchengladbacher ´Sonic Sound Studio`, produziert und gemischt hat Achim Kaiser, das Mastering ging wie gewohnt in den ´Principal Studios` Münster vonstatten. Das Ergebnis kann sich in der Tat hören lassen, kompositorisch wie klangtechnisch. Schon im Opener ´Motor Discipline` kreuzen Motorjesus Rock mit Metal und veredeln dieses explosive Nitro-Gemisch mit kleinen Überraschungen. Ähnliches gilt auch für das bewusst rotzige ´King Of Dead End Road` oder für das harsche ´Hammer Of The Lord` mit seinem ironisch-witzigen Text über eine neue Rolle des Heilands. „Der Song beschreibt Jesus als Action-Held, so in der Art von Arnold Schwarzenegger“, erläutert Birx und fügt grinsend hinzu: „Aber wir spielen nur mit dieser sakral-religiösen Symbolik, ähnlich wie im Fall unseres Bandnamens, ernstgemeinte Blasphemie ist uns hingegen völlig fremd, denn wir alle sind streng katholisch erzogene Jungs.“

Insgesamt 13 mächtige Rocksongs haben Motorjesus eingespielt, plus eine Coverversion des Neil Young-Klassikers ´Old Man`, der Wheels Of Purgatory zum stimmungsvollen Finale verhilft. Wie bereits am Anfang erwähnt: Das biblische Fegefeuer heizt nicht nur dem Pontiac-fahrenden Jesus ein, sondern symbolisiert auch die innere Glut der neuen Motorjesus-Scheibe. Wheels Of Purgatory – ein himmlisches Heavy Rock-Album und ein echter Höllenritt!